Wirklich Skype?
Die VoIP Software Skype erfreut sich anhaltender Beliebtheit. So verlockend die Benutzung von Skype
auch sein mag, es gibt genügend alternativen zu VoIP. Zwar macht Skype einem das telefonieren über das Internet wirklich einfach, so muss man z.B. kein Router oder Telefonanlage konfigurieren, doch sollte man sich im klaren sein, dass Skype hier sein eigenes Süppchen kocht. Es dürfte bekannt sein das Skype sein eigenes proprietäres Protokoll verwendet und somit zu allen vorhandenen Standards inkompatibel ist. Das bedeutet auch, niemand weiß so recht, was Skype eigentlich macht, bzw. wie es genau funktioniert. Des weiteren ist man immer auf den original-Client angewiesen. Der nur unter Windows richtig funktioniert. Die Linux-Variante verwendet z.B. OSS als Soundsytem und verwendet damit veraltete Technik, die man wohl auf keiner aktuellen Linux-Installation mehr findet. Außerdem wirkt Skype einer Standardbildung im VoIP bereicht entgegen und verdrängt so offene Standards wie SIP & Co, so wie das ICQ, MSN und Yahoo! im Instant Messaging bereich gemacht haben. Ein Trend der wahrlich nicht zu unterstützen ist.
Man stelle sich vor, es wäre das gleiche bei Email. Ein Provider schreibt ein Email-Protokoll, das er geheim hält und das mit allen anderen Protokollen inkompatibel ist, aber alle verwenden dieses. Die Folge wäre, der gesamte Email-Verkehr läuft nur über diesen einen Provider, bzw. diese Emails sind nicht kompatibel zu anderen Providern. Nicht wirklich eine Idee, im Sinne des Internets. Deshalb weg von Skype, MSN, ICQ, Yahoo-Messenger! und Co, hin zu offenen Standards wie Jabber, SIP usw.
auch sein mag, es gibt genügend alternativen zu VoIP. Zwar macht Skype einem das telefonieren über das Internet wirklich einfach, so muss man z.B. kein Router oder Telefonanlage konfigurieren, doch sollte man sich im klaren sein, dass Skype hier sein eigenes Süppchen kocht. Es dürfte bekannt sein das Skype sein eigenes proprietäres Protokoll verwendet und somit zu allen vorhandenen Standards inkompatibel ist. Das bedeutet auch, niemand weiß so recht, was Skype eigentlich macht, bzw. wie es genau funktioniert. Des weiteren ist man immer auf den original-Client angewiesen. Der nur unter Windows richtig funktioniert. Die Linux-Variante verwendet z.B. OSS als Soundsytem und verwendet damit veraltete Technik, die man wohl auf keiner aktuellen Linux-Installation mehr findet. Außerdem wirkt Skype einer Standardbildung im VoIP bereicht entgegen und verdrängt so offene Standards wie SIP & Co, so wie das ICQ, MSN und Yahoo! im Instant Messaging bereich gemacht haben. Ein Trend der wahrlich nicht zu unterstützen ist.
Man stelle sich vor, es wäre das gleiche bei Email. Ein Provider schreibt ein Email-Protokoll, das er geheim hält und das mit allen anderen Protokollen inkompatibel ist, aber alle verwenden dieses. Die Folge wäre, der gesamte Email-Verkehr läuft nur über diesen einen Provider, bzw. diese Emails sind nicht kompatibel zu anderen Providern. Nicht wirklich eine Idee, im Sinne des Internets. Deshalb weg von Skype, MSN, ICQ, Yahoo-Messenger! und Co, hin zu offenen Standards wie Jabber, SIP usw.


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Johannes Steidl:
Aahhye, bless this speech! 
Japp, das musste mal gesagt werden. Wenn ich mit jemandem über "chatten" reden will, kennt mein gegenüber nur soetwas wie MSN und co. Peinlich.