Beim Lesen eines heutigen
Telepolis Artikels blieb mir echt erstmal die Spucke weg.
Der beschriebene Sachverhalt ist schon skurril genug: Irgend ein eingeborenen Stamm erhebt ein Besitzanspruch an seiner Sprache, weil ein böser Konzern sie zur Übersetzung benutzt. Was sonst

ein Service ist, sieht man hier als Eigentumsverletzung. So weit so durchgeknallt.
Der Kommentar des Telepolis Schreiberlings, versucht das allerdings noch etwas merkwürdig zu toppen. Er bezieht sich dabei positiv auf die Barbarei der Indianervölker und zieht das Skalpieren der Sprachräuber dem Rechtsweg vor. Nicht in Frage gestellt wird jedoch ob es eine gute Idee ist Sprache als Geistiges Eigentum (also als etwas patentierbares) zu betrachten.
Dass bei dieser Verteidigung von "völkischem Eigentum" und der Reinerhaltung der "sauberen Sprache" jedes Mittel recht ist, kennt man schon von anderen Gruppierungen, die sich schon lange die Barbarei herbeisehnen. Für Telepolis finde ich es allerdings ein etwas krasses Geständnis.
Continue reading "Nur noch absurd!"