Netbook und so

Nachdem ich seit ca. zwei Wochen im Besitz eines Netbooks bin, möchte ich auch hier mal über meine Erfahrungen berichten. Besonders auch zu Betriebssystemen die sich für solche Rechner anbieten.

Hardware:
IchEee PC 1005HA-M habe mich für ein Eee-PC Modell von ASUS entschieden. Nach einiger Recherche scheint wohl das Modell 1005HA-M das mit derzeit bestem Preis-/Leistungsverhältnis zu sein. Nachdem dessen knapper Vogänger plötzlich nichtmehr verfügbar war, habe ich dann dieses Modell erstanden, dass trotz Windows-XP™ Lizenz auch günstiger war. Außerdem hat das M-Modell einen matten Bildschirm (also auch für draußen geeignet), eine lange Akkulaufzeit (angeblich 8Std.) und eine angenehme Größe, so dass man noch gut drauf tippen kann.
Nach ca. 2-wöchiger Benutzung bin ich eigentlich auch ganz Zufrieden mit der Hardware, auch wenn der Akku eigentlich noch nie 8 Stunden durchgehalten hat, hält er doch einen Uni-Tag ohne Netzteil durch.
Note: Der Rechner wird zwar nur mit Windows ausgeliefert, alle Komponenten funktionieren aber problemlos mit Linux (inkl. WLAN und Webcam).

Software:
Mein erster Versuch, dem ich natürlich nichtMoblin Screenshot wiederstehen konnte, war gleich mal die aktuelle Version des Moblin-Systems zu installieren. Das zwar stark optimierte Mobil-Betriebsystem ist allerdings noch nicht wirklich ausgereift.
Ein paar gute Ideen sind schon umgesetzt, aber die ziehen sich auch nicht stringent durch und außerdem hängt sich die Oberfläche regelmäßig auf. Für die richtigen Computeraufgaben muss man dann doch immer wieder die Moblin-typische Oberfläche verlassen. Von dem her kann man es dann auch gleich ganz lassen.
Daher musste Moblin nach ein paar Tagen dem Ubuntu Netbook Remix (UNR) weichen. Da habe ich mich allerdings zur unstable Version überreden lassen, die im Wiki als beste Version angeboten wird. Das Relases basiert demnach schon auf Ubuntu Karmic Koala (9.10), dass ja angeblich schneller wie alle Vorgänger booten soll. Aber just der UNR bootet eine halbe Ewigkeit. Nach dem Login kommt gleich nochmal ein Ladebalken und erst dann erscheint der Dekstop.
Auch bei UNR gibt es also noch viel Optimierungsbedarf. Die Stabilität ist bisher auch noch durchwachsen, was sich aber hoffentlich bis zum Final-Release von 9.10 bessern wird. Der Ruheztustand und das interne Micro funktionieren mit Ubuntu auch (noch) nicht richtig. Ansonsten gefällt mir der Desktopaufbau von UNR schon ganz gut.
Das angepasste Dektop-Menü (Go Home Applet), lässt sich theoretisch auch auf anderen Distris installieren. Ich bin daher gerade ernsthaft am überlegen meinem Laptop einen schlankeren Unterbau zu verpassen, also z.B. Gentoo zu installieren und dieses mit der Netbook-Remix Zusammenstellung als Oberfläche zu versehen. Gibt es da eigentlich schon fertige Pakete?

Fazit: Es tut sich gerade zwar viel bei den Netbook spezifischen Linux-Distris, der Markt ist allerdings noch zu Jung um ausgereifte Lösungen zu bieten.

Using the printserver of the SMT-G3210 with Linux

To use the build in printserver of the Samsung router SMT-G3210 with Linux, you usuall have to know which print-protocol is used. Since I have the router at home already I wanted to use it for printing over the network. I just had to plug in the usb of my printer into the router and the printer was already recognized, as I could see in the routers webfrontend. Know I didn't know how to set the printer up on my Ubuntu system. Checking out the routers manual I couldn't find any hints. Finally I hit the right protokoll, it's AppSocket/HP JetDirect section you have to use. You just have to enter the IP of the router and press next. After you finished the rest of the normal procedure (choosing the driver/name) it should work.



I hope that helps others finding themselves in the same situation!

Open Letter To Nvidia

Since AMD/ATI has opened towardsNvidia Logo the Opensource-Community by releasing specs and Opensource drivers and Intel has Opensource drivers anyway, Nvidia is the last remaining famous vendor, not sharing any specs for their video-cards. By hoping that that happens soon, someone startet a petition asking Nvidia to open up. It's an open letter you can sign.

I usually don't expect too much from petitions and such things. But that's just a step, towards what will happen anyway. Nvidia can't hold back their specs on the long run. Otherwise their drivers will always lack stability and flexibility on none Windows plattforms. And the alternatives are certainly there...

[Via Phoronix]

Meizu M6 miniPlayer

Da ich ja kürzlich Geburtstag hatte, zeigte sich mein Vater spendabel genug mir einen MP3-Player zu schenken. Die Auswahl viel dabei auf den Miniplayer M6 von MEIZU. Ein solides Produkt mit allem was man von einem MP3-Player erwartet. Das 2GB Modell kostet zwar knappe 90€, der Preis ist aber für einen Flashplayer dieser Klasse völlig legitim. Es gibt ja auch noch ein 1GB Modell oder 8GB wenn man mehr Platz braucht. Bisher bin ich mit dem Gerät völlig zufrieden. Ebenfalls hilfreich ist die aktive Community auf Meizume.com die auch selbst Firmware anpasst.

Hier mal die wichtigsten Fakten:

Datei-FormateMiniplayer
Audio: FLAC, OGG, MP3, WAV, WMA
Bild: BMP, JPG, GIF
Video: AVI

Weitere Funktionen
  • FM-Radio (nicht mit jeder Firmware)
  • Aufnahme
  • Playlisten
  • ID-Tags (und Darauf basierende Bibliotheksansicht)
  • Datei-Browser
  • Umfangreiche Klangeinstellungen (Esqualizer u.ä.)

Das TFT-Display ist 2,4" groß und zeigt 320x240 Pixel.

Der Player ist in schwarz und weiß erhältlich, wobei ich sagen muss das beides sehr edel aussieht (meine Schwester bekam auch einen aber in schwarz). Das Produkt kommt unter anderem mit einer einfachen Schutzhülle, einem Reinigungstuch und dem üblichen Zubehör.
Vielleicht werde ich hier auch nochmal ein richtiges Review schreiben. Im Moment ist aber schon zu spät am Abend und ich habe den Player ja auch erst drei Tage in Benutztung.
Eins kann ich aber jetzt schon sagen: eine Bessere Wahl als ein Ipod ist der Miniplayer auf jeden Fall. Alleine schon Aufgrund der guten Unterstützung für alle gängigen Audioformate.

Wer sich für das Gerät interessiert wird aber auf jeden Fall auf folgenden Seiten Infos finden:
Ich hab auch noch ein Youtube-Video gefunden, das sehr gut die Bedienung und den Umfang der Software veranschaulicht.

Ready for orders

Dell Germany is finally ready to take orders for Ubuntu Computers. Eventhough the page was anounced to be working from the 8th it still had some problems throughout the day, but seems to work fine now.
So you can order your stuff now at dell.de/ubuntu.

The storm of an idea

Nachdem es nun tatsächlich keinen Zweifel mehr gibt, dass Dell Rechner mit vorinstalliertem Linux verkauft (seit gestern kann man die Rechner kaufen), hier auch ein kleiner Bericht.
Um ehrlich zu sein hätte ich niemals gedacht das es soweit und so gut kommt. Ich verfolge die Geschichte sozusagen schon seit den ersten Tagen, als die Forderung nach Linux Dells IdeaStorm eroberte. Nun verhältnismäßig kurze Zeit später sind die Rechner ( ein Laptop und zwei PC-Typen) online zu haben.
Dell dürfte wohl dürfte damit einen ziemlichen Image-Schub erreicht haben. Zumal es ja nicht jeden Tag vorkommt, dass ein Unternehmen so massiv auf Benutzerwünsche eingeht. Dell hat somit optimal reagiert. Obwohl das Angebt bisher eher noch beschränkt ist hat Dell die Öffentlichkeit auf seiner Seite und schon gibt es die nächste Forderung, Ubuntu PCs Weltweit anzubieten. Mal sehen ob man da auch so schnell reagiert.
dell startpage
Im Moment herrscht allerorten die Dell-Hysterie, ob auf der Ubuntu oder der Dell Startseite. Beide bieten entprechende Banner und auch die User glauben schon beinahe an eine Revolution. Um zu sehen ob es Dell wirklich ernst mit Linux meint würde ich noch ein wenig warten, im Moment ist es noch eine Marketing-Kampagne. Spätestens dann wenn es mehr Auswahl auch weltweit gibt bin auch ich überzeugt. Ein Vorteil der für Linux aber auf jeden Fall herausspringt, ist natürlich die Pucblicity, die man bei kleineren Linux-PC Verkäufern eher nicht hat und auch ein klarer Anstoß bei den Hardware-Herstellern; Dell ist schließlich kein Klein-Abnehmer.
Ein weiterer Erfolg: Die Preise für die Linux Rechner sind verglichen mit dem identisch ausgestatteten Vista-Modell tatsächlich um einiges billiger:
520 price520N price
Links der E520 mit Windows-Vista und rechts mit Ubuntu (klick zum vergrößern).

Inzwischen gibt es auch schon einen Video Clip (Flash) von Dell zum Thema Ubuntu.
blogoscoop

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