Da ich zur Zeit an einem Webdesign für ein Projekt an meiner Schule arbeite, stieß ich auf eine kuriose Sache. Es geht um die Browser-Darstellung von Umlauten in einer
UTF-8 codierten HTML-Datei.
Programmiert habe ich unter Linux mit dem Standard GNOME-Editor
Gedit. Da der Standard-Zeichensatz meiner Linux-Installation UTF-8 ist, ist das auch die Voreinstellung in der Gedit seine Dateien speichert.
Kurz und gut während ich also die HTML-Dokumente mit Inhalt füllte, dachte ich das Umschreiben der Sonderzeichen wäre überflüssig, da ich ja eh UTF-8 verwende. Auch beim Testen in verschiedenen Browsern schien das gar kein Problem zu sein. Selbst unter Windows wurden die Sonderzeichen korrekt dargestellt, zumindest mit Opera und Firefox. Doch dann die Überraschung, Internet Explorer 7 (und auch 6) weigerten sich die Sonderzeichen darzustellen.
Ich fand das zunächst etwas befremdlich, da ja auch im Doctype "utf-8" angegeben war. Ich dachte dann eben, das dass mit UTF-8 wohl mit IE nicht richtig funktioniert und entschloss mich die Sonderzeichen mit den entsprechenden HTML-Codes zu ersetzen (also ä usw.).
Dann tat es natürlich auch im IE. Erst als ich dann unter Windows eine Datei mit mit dem Editor öffnete und wieder abspeicherte, wurde mir bewusst, das IE wohl doch UTF-8 darstellt. In der Datei standen nämlich die Umlaute im Klartext und wurden trotz UTF-8 (zumindest behauptet das der MS-Editor) richtig dargestellt.
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